JKA WF International Camp 2026 in Paisley, Scotland

JKA WF International Camp 2026 in Paisley, Scotland

JKA WF International Camp 2026 in Paisley, Scotland

Drei Tage Karate mit Oishi Chief Shihan, Kobayashi Sensei und Kawasoe Sensei

Ein intensives Karate-Wochenende liegt hinter uns: Vom 7. bis 9. August 2026 fand in Paisley bei Glasgow das JKA WF International Camp statt. Drei Tage lang standen Training, Technik und der gemeinsame Austausch mit Karateka aus Großbritannien und darüber hinaus im Mittelpunkt.

Mit Oishi JKA Chief Shihan, Kobayashi Sensei und Kawasoe Sensei waren drei hochrangige JKA-Instruktoren in der Halle – und sie sorgten für ein Wochenende mit viel Training, vielen technischen Details und jeder Menge Inspiration.

Für die JKA Shokukai Germany waren erneut R. Schinck und C. Stein vom Shotokan Kyokai Berlin dabei.

Day 1 – Ein starker Auftakt

Zum Auftakt standen gleich zwei hervorragende Trainingseinheiten auf dem Programm.

Oishi Sensei und Kobayashi Sensei führten durch die ersten Einheiten und legten den Fokus auf präzise Technik und die Grundlagen des JKA Karate.

Neben intensivem Kihon wurde an Mawashi Geri gearbeitet. Auch die Kata Tekki Shodan und Bassai Dai standen auf dem Programm.

Day 2 – Basics, basics and basics!

Der zweite Tag begann mit Oishi Sensei und einem Training, das eindrucksvoll zeigte, wie wichtig die Grundlagen sind.

Kihon – und immer wieder Kihon.

Eine Kihon-Kata wurde unzählige Mal wiederholt. Dabei ging es nicht darum, möglichst viele verschiedene Übungen zu machen. Der Schwerpunkt lag auf den entscheidenden Details:

Blick. Hüfte. Stellungen. Technik.

Und vor allem:

“Finish your technique.”

Eine Technik beginnt nicht irgendwo und endet irgendwo – sie muss konsequent und vollständig ausgeführt werden.

Genau diese Konzentration auf die Grundlagen ist ein wesentlicher Bestandteil des JKA Karate. Was auf den ersten Blick vielleicht einfach aussieht, wird mit jeder Wiederholung anspruchsvoller.

Danach übernahm Kawasoe Sensei das Training. Mit seinem besonderen technischen Stil erklärte er die Übungen sehr genau und zeigte einige beeindruckende Fußtechniken.

In der zweiten Hälfte trainierte er mit uns Kata Nijushiho. Während des Trainings wurden wir dabei immer wieder aufmerksam von Oishi Sensei und Kobayashi Sensei beobachtet.

Day 3 – Drei Sensei, drei Schwerpunkte

Am dritten Tag standen schließlich alle drei Instruktoren auf der Matte.

Oishi Sensei setzte seine Arbeit am Kihon fort und vertiefte die Grundlagen der vorherigen Trainingseinheiten.

Bei Kobayashi Sensei standen Bassai Dai und Kanku Dai im Mittelpunkt. Dabei ging es wieder um die vielen kleinen Details, die aus einer Bewegung eine saubere und kraftvolle Technik machen.

Kawasoe Sensei arbeitete erneut am Kihon und vermittelte seinen ganz eigenen technischen Ansatz.

Drei Sensei, unterschiedliche Schwerpunkte und dennoch eine gemeinsame Botschaft:

Zurück zu den Grundlagen. Technik sauber ausführen. Jede Bewegung zu Ende bringen.

Karate verbindet

Neben dem Training blieb natürlich auch Zeit für den persönlichen Austausch.

Am Samstagabend saßen wir gemeinsam mit unseren Freunden aus Großbritannien und Kawasoe Sensei noch bei dem einen oder anderen Drink an der Hotelbar. Genau diese Begegnungen abseits der Matte machen solche internationalen Lehrgänge zu etwas Besonderem.

Neue Techniken lernen, bekannte Techniken aus einer anderen Perspektive sehen – und gleichzeitig Freunde aus anderen Ländern treffen. Das ist für uns ein wichtiger Teil des Karate.

Danke, JKA WF Scotland!

Nach drei intensiven Trainingstagen können wir auf ein fantastisches Wochenende in Paisley zurückblicken.

 

Kenny Taylor & R.Schinck

C.Stein & R.Schinck